Schauwerkstätten auf dem 581. Dresdner Striezelmarkt

Schauwerkstätten

Handgeschnitztes aus dem Erzgebirge, feine Keramik aus Sachsen oder auch die beliebte Plauener Spitze: all diese schönen Dinge kann man auf dem Dresdener Striezelmarkt erwerben. Aber nicht nur das, man kann in den weihnachtlichen Schauwerkstätten ebenso zusehen, wie diese traditionelle Handwerkskunst ausgeübt wird.

Neben den Bäckern des Original Dresdner Stollen finden sich Holzkunsthandwerker der berühmten Erzgebirgischen Holzkunst im beschaulichen Stübchen voller Nussknacker, Räuchermännchen, Schwibbögen und Co. sowie geschätzter, hochwertiger gläserner Baum-, Dekorations- und Weihnachtsschmuck von den begabten Glasern der Erzgebirgsregionen.

Weihnachtliche und traditionelle Handwerkskunst

In den Pavillons der Kunsthandwerker kann der interessierte Besucher den talentierten Handwerkern bei der Arbeit zusehen und miterleben, wie zum Beispiel erzgebirgische Räuchermännchen zum Leben erwachen. Diese Räuchermännchen, aber auch andere Volkskunst aus dem Erzgebirge, haben eine Jahrhundert alte Tradition, die schließlich in der Herausbildung der erzgebirgischen Spielzeugherstellung ihren Höhepunkt fand.

Aber nicht nur beim Schnitzen und Drechseln der erzgebirgischen Volkskunst kann der Besucher zusehen, auch bei der Fertigung der beliebten Dresdner Stollen kann man den Bäckermeistern über die Schulter schauen. Der original Dresdner Stollen hat eine lange Geschichte: er wurde erstmals 1474 erwähnt und wird seit ca. 1500 auf dem Dresdner Striezelmarkt verkauft. In seiner heutigen Rezeptur wird er aber erst seit dem 20. Jahrhundert gebacken und bei eben dieser Zubereitung kann der Besucher hautnah in den Schauwerkstätten dabei sein.

Volkskunst aus Sachsen auf dem Striezelmarkt

Außerdem kann man in den Schauwerkstätten noch bewundern: die Herstellung des gläsernen Baumschmuckes sowie die Fertigung von Töpferwaren aus Sachsen, die schon seit den Anfängen des Striezelmarktes zu einem alljährlichen Höhepunkt gehört. Damals wurden die irdenen Töpfe und Schüsseln aber auf freien Töpferscheiben gedreht, dann glasiert und bemalt.

Die Tradition des weihnachtlichen Schmückens des Baumes ist heute noch genauso beliebt wie damals, es wurden Äpfel, goldenen Nüsse und verschiedenen Naschereien an die Weihnachtsbäume gehängt. Später ging man dann dazu über, mit mundgeblasenen Kugeln zu schmücken. Diese Glasbläserkunst entwickelt sich im Laufe der Jahrhunderte immer weiter und es wurden neben den traditionellen Kugeln auch Zapfen, Glocken und Vögel gefertigt.

Diese traditionellen und alten Handwerkskünste kann der Besucher hautnah miterleben - in den Schauwerkstätten im Eingangsbereich des 581. Dresdner Striezelmarktes.

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