6 Etagen und 42 Figuren- die Stufenpyramide auf dem Striezelmarkt

Der in diesem Jahr zum 583. Mal stattfindende Striezelmarkt blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Urkundlich erwähnt wurde der Dresdner Striezelmarkt erstmalig im Jahr 1434 und ist somit der älteste deutsche Weihnachtsmarkt. Im Laufe der Jahrhunderte hat der Striezelmarkt sein Gesicht natürlich verändert: vom ursprünglich einen Tag andauernden Fleischmarkt bis zum heutigen 4- wöchigen Weihnachtsmarkt. Und natürlich haben sich auch die Attraktionen im Laufe der Zeit verändert. Die große Stufenpyramide hat dabei das Bild des Dresdner Striezelmarktes mit am meisten geprägt.

Pyramiden und ihre lange Tradition

Die Geschichte der Pyramide geht bis in das Mittelalter zurück und wurde vor allem im Erzgebirge zu einem Symbol für die Weihnachtszeit. Der Ursprung der Pyramide bestand in 4 mit grünen Zweigen umwundenen Stäben, die oben zusammengebunden und mit Lichtern geschmückt wurden. Die bis in die 1930er ausschließlich in den Häusern genutzten Weihnachtspyramiden wurden bald darauf auch im Freien für „jedermann“ aufgestellt und bis heute steht auf fast jedem erzgebirgische Markplatz zur Weihnachtszeit eine Pyramide.

Die größte erzgebirgische Stufenpyramide steht auf dem Striezelmarkt

Seit einigen Jahren bestimmt das Bild des Striezelmarktes in Dresden die 14,62 Meter hohe, weltweit größte Stufenpyramide. Bereits im Vorfeld des  Marktes werden die 42 Figuren und die sechs Etagen mit Hilfe eines Kranes aufgebaut und übereinander gestellt. Am Eröffnungstag des 583. Dresdner Striezelmarktes, dem 26. November 2015, erwachen dann die Figuren zum Leben und erfreuen die Besucher.