Das Schwibbogenfest

Schwibbogenfest

Wer einmal auf der Wilsdruffer Straße am Dresdner Striezelmarkt vorbeifährt oder läuft, wird nicht umhin kommen, einen Blick auf eine der auffälligsten Seltenheiten zu werfen: den begehbaren Schwibbogen. Meisterlich in der Machart, kann er nur aus der Heimat der Schwibbögen kommen – dem Erzgebirge.

Der Striezelmarkt-Schwibbogen

Als kleiner Bruder der riesigen Stufenpyramide wird auch dem 13 Meter breiten und über sechs Meter hohen Schwibbogen auf dem Striezelmarkt viel Ehre zuteil. Nicht nur als Aussichtspunkt, auch als Zierde, als ein Accessoire besonderen Charmes ist er zu verstehen - denn nicht jeder kann sich damit schmücken. Zum „Dresdner Schwibbogenfest“ am dritten Advent treffen sich daher alle Traditionshandwerker sowie Freunde der kleinen und großen Holzkünste.

Als Einstimmung auf die Feierlichkeit entführt das Dresdner Ständchenquartett des Musikvereins Dresden 71 e.V. mit besinnlichen und festlichen Klängen in berauschende Weihnachtsträume inmitten des Dresdner Striezelmarktes.

Das Symbol des Schwibbogens

Der Schwibbogen aus dem Erzgebirge hat viele Anhänger – innerhalb Europas und bis nach Amerika hat es ihn bereits verschlagen. Seine sächsische Heimat weiß das zu schätzen – auf dem Striezelmarkt Dresden werden er und seine Macher mit den besten Wünschen geehrt. Mit viel Liebe zur Tradition hauchen Geschichten, Lieder und Tänze den Bräuchen um die erzgebirgischen Schwibbögen wieder Leben ein und erinnern die Dresdner an das Symbol des Schwibbogens, die Sehnsucht der Bergleute nach dem Tageslicht. Vielerorts erleuchteten die Schwibbögen in den Fenstern auch den Heimweg der Bergleute.

Wann: 11. Dezember 2016
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